Hellweghof

Hellweghof

 

Zum Hellweghof gehören 40 ha Acker sowie 11 ha Grünland.

 

7 ha Grünland liegen direkt am Hof und werden von Frühjahr bis Herbst von den Kühen beweidet. Die restlichen 4 ha sind Wiesen an der Ahse, die als reine Mähwiesen genutzt werden.

Auch die 40 ha Acker sind vollarrondiert.

 

Der Hellweghof liegt in der ackerbaulich privilegierten Soester Börde,

die aufgrund von Lössauflagen sehr fruchtbare Böden hat.

Es ist ein reiner Pachbetrieb, der seit 2012 von Gregor Scholz gepachtet ist. Seitdem wir er ökologisch bewirtschaftet.

 

Zwischen 2012 und 2014 wurde viel gebaut:

KUHSTALL

Im Winter leben die Kühe und Rinder in dem 2013 neu gebauten Kuhstall. Dieser besteht aus vier Bereichen:

Liegehalle: Im Altgebäude liegen die Kühe auf einer dicken Matratze aus Mist und Stoh.

Laufhof: Dieser grenzt direkt an die Liegehalle an und ist nicht übderdacht. Nach Westen und Osten ist der Laufhof offen, sodass der Wind hier ungehindert wehen kann.

Fressbereich: grenzt wiederum an den Laufhof an. Hier stehen die Kühe im Fressgitter und bekommen Heu, gequetsches Getreide sowie im Winter auch Futterrüben.

Gegenüber des Fressbereichs wohnen der Bulle, die Kälber, Ziegen und Schafe.

Melkstand: grenzt direkt an den Laufhof auf der Westseite an. In diesem 2x2 Autotandem-Melkstand wird jede Kuh einzeln ein und aus gelassen, sodass jede Kuh individuell gemolken werden kann.

 

Von Mitte Mai bis Mitte Oktober sind die Kühe Tag und Nacht auf der Weide und werden nur für das Melken und Zufüttern in den Stall geholt.

 

 

SCHWEINESTALL

Im alten Kuhstall sind die Schweine eingezogen.

Im ehemaligen Anbindeteil steht unser Futter-Getreidelager und die mit Stroh eingestreuten "Kuschelboxen" für die Mastschweine. In sieben Abteilen befinden sich jeweils untschiedliche Altersstufen: Vom Absetzferkel bis zum fertigen 90 kg Mastschwein. Im Außenbereich haben die Mastschweine einen unüberdachten Auslauf, dort werden sie gefüttert und können ihre andersaltrigen Artgenossen kontaktieren. Im Sommer können wir sie dort duschen, wenn es zu warm ist.

Im an die Deele angrenzenden Teil des Gebäudes wohnen 12 Sauen, 2 Eber und die kleinen Ferkel. Auf der einen Seite gibt es zwei Gruppen mit Sauen. Diese bilden mit Alwin, unserem Duroc Eber und Siggi, dem Bentheimer Eber Rotten. Über Rampen gelangen sie in einen Außen-Auslauf.

Auf der anderen Seite gibt es Abferkelbuchten, in denen die Sauen sich vor und nach der Geburt frei bewegen können.  Sind die Ferkel zwei Wochen alt, lassen wir 3-4 Sauen mit ihren Ferkeln zusammen. Diese Gruppen haben Zugang zum Obstgarten und können nach Herzenslust in der Erde wühlen und sich im Matsch suhlen.

 

Auf dem Hellweghof wohnen außerdem 20 bunte Hühner und 2 Hähne, 7 Rauhwollige Pommersche Landschaf Mutterschafe und ihr  Bock. 4 Ziegen, 3 hofbewachende Gänse und 3 Katzen.